Private und gesetzliche Unfallversicherung

Die private Unfallversicherung soll durch finanzielle Leistungen Nachteile und/oder Vermögenseinbußen ausgleichen, die der Versicherungsnehmer infolge Invalidität oder Teilinvalidität durch einen Unfall erlitten hat, und versichert auch den Todesfall. Die staatlichen Rentenversicherungen haben sich jedoch fast völlig aus der Versicherung von derartigen vorzeitigen Erwerbsrisiken zurückgezogen. Die private Unfallversicherung ist daher nach der Berufsunfähigkeitsversicherung eine der wichtigsten Versicherungen für Erwerbstätige.

Der Versicherte erhält nach einem Unfall eine bestimmte Geldsumme oder Rente ausbezahlt, die sich nach dem Grad der Invalidität bemisst. Der Invaliditätsgrad und die jeweiligen Versicherungssummen sind in den individuell vereinbarten Versicherungsbedingungen niedergelegt.

Irrtümer der Versicherten

Es sei ausdrücklich hingewiesen auf den häufigen Irrtum von Versicherungsnehmern, die Unfallversicherung diene der Absicherung der Invalidität durch Krankheit. Da 90% der Erwerbsunfähigkeitsrisiken durch Krankheit entstehen, sollte im Falle eines derartigen Risikos eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

Die private Unfallversicherung ist eine freiwillige Versicherung, die die gesetzliche Unfallversicherung ergänzt, soweit eine solche besteht und/oder eintrittspflichtig ist (z.B. auf dem Weg zur Arbeit oder an der Arbeitsstelle). Selbst wenn die Voraussetzungen für eine gesetzliche Unfallversicherung vorliegen, sind jedoch Unfälle in der Freizeit und im privaten Bereich nicht erfasst.

Wer sollte eine private Unfallversicherung abschließen?

Circa 40 Prozent der Bevölkerung verfügt über eine private Unfallversicherungspolice. Der Abschluss ist in Betracht zu ziehen:

  • bei unzureichender gesetzlicher Abdeckung durch den Arbeitgeber oder
  • im Falle der Ausübung von Hobbies in der Freizeit und im privaten Bereich. Gefährliche Sportarten müssen separat versichert werden.

Auch Hausfrauen und Kinder sollten wegen der nicht existenten Mitversicherung in der gesetzlichen Unfallversicherung eine private Unfallversicherung abschließen.

Intensive fachliche Beratung durch spezialisierte Anwälte notwendig

Die private Unfallversicherung ist ein teurer, komplexer und im Schadensfall aufwandsintensiver Versicherungsschutz. Komplexe Versicherungsbedingungen, schwieriger Invalditätsnachweis und strenge Fristen in der privaten Unfallversicherung machen die Unterstützung durch kompetenten anwaltlichen Rat bereits in der außergerichtlichen Wahrnehmung notwendig.

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